Unser Konzept für eine strahlenarme Weiße Zone im Biosphärenreservat Rhön, im

 

ENTWURF

Neues Rahmenkonzept

 

UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

 

Band III – Wie sieht unser Weg aus?

 

Leuchtturmprojekte, Projekte, Pilotprojekte und Forschungsprojekte zur Umsetzung der Ziele zur nachhaltigen Entwicklung im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

 

 

 

12.5.2017

Band III: ENTWURF neues Rahmenkonzept UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

 

 

4.7.3. Projektbeschreibung inklusive Maßnahmen zur Umsetzung

 

Koordinierung und Umsetzung folgender Maßnahmen und Arbeitsschwerpunkte sollten gewährleistet sein:

 

Im Projekt sollten die strahlungsfreien bzw.-armen Bereiche im UNESCO-

 

Biosphärenreservat Rhön identifiziert und flächenscharf abgegrenzt werden. In einem zweiten Schritt sollten die Potenziale dieser Bereiche Nutzungs- und Inwertsetzungsmöglichkeiten zugeordnet werden (Wohnen, Erholung und Tourismus). Zielkonflikte sollten diskutiert werden, wie die Möglichkeiten des Erhalts dieser strahlungsfreien/-armen Bereiche zu untersuchen sind.

 

Siedlungsbereiche ohne Mobilfunkempfang könnten im Rahmen von Selbstverpflichtungen der Kommunen bzw. der dort lebenden Menschen auch weiterhin strahlungsarm gehalten und als Wohnort für die Zielgruppe der strahlungssensiblen Menschen bekannt gemacht werden. Auch sollten Fragen der baulich möglichen Abschirmung getestet werden.

 

Wo es möglich ist, könnten strahlungsfreie-/arme Bereiche touristisch besonders beworben werden (z. B. analog zu Bereichen ohne Lichtverschmutzung für das Erleben des Sternenhimmels im Rahmen des Sternenparks Rhön).

 

Besonders für die Personengruppe elektrosensibler Menschen könnte in diesem Rahmen Erholungsurlaub angeboten werden („Ferien vom Elektrosmog“).

 

 Ein bereits bestehendes Beispiel ist die Gemeinde Wiesenthal/Rhön, die als feldarm gilt (<0,1 µW/m²). Dort wird auf Erholungsmöglichkeiten (Ferienhäuser) auch für elektrosensible Personen hingewiesen.

 

 Auch bieten bereits spezialisierte Reiseveranstalter z. B. Outdoortraining in mobilfunkfreien Gebieten in der Schweiz, Island, Grönland, Lappland, Schottland und Sardinien an.

 

 Unter dem Webeslogan „digital detox“ werben ferner Hotels für Handy- und Internetabstinenz. Als eines von europaweit 117 und deutschlandweit 52 Anbietern bewirbt das Tagungshotel Wiesenhaus als Teil der anthroposophischen Siedlung Loheland (im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön) WLAN-Freiheit und strahlungsarme Zimmer.

 

Universitäten sollten in die Durchführung vergleichender Begleitforschungen zum Thema elektromagnetische Strahlung und ihr Einfluss auf Ökosysteme im UNESCOBiosphärenreservat Rhön einbezogen werden, um Ursache-Wirkungs-Hypothesen in der vergleichenden Feldforschung zu untersuchen.

 

 

 

 

 

4.7.4. Welche Akteure sind bei der Umsetzung beteiligt?

 

 Kommunen, Landkreise Verein Weiße Zone e. V.

 

 Universitäten / Hochschulen und Forschungseinrichtungen

 

 

 

4.7.5. Wie kann eine Erfolgskontrolle des Projektes aussehen?

 

 Zertifizierte strahlungsarme Bereiche

 

 Zunahme der Erholungssuchenden und Zuzügler in der Rhön, die strahlungsarme Bereiche präferieren

 

 Entstehung und Umsetzung innovativer Marketingideen

2016

Hier steht es ganz klar formuliert,
Im PDF, Seite 9, Ziel 7
 

Ergebnisse des WorkshopsErstellung neues Rahmenkonzept“

15./16. Februar 2016

Umweltbildungsstätte Oberelsbach

Workshoppapier

 

Ziel 7: Prüfung potenzieller „Weißer Kernzonen” im
UNESCO-
Biosphärenreservat Rhön. (Zonen mit möglichst geringer Belastung durch elektromagnetische Felder (Mobilfunk etc.) als Rückzugsmöglichkeiten für Flora, Fauna und Menschen).
kurzfristige Maßnahme (innerhalb von zwei Jahren):
Untersuchung der negativen Folgen und Schäden des zunehmenden Mobilfunkausbaues und der damit einhergehenden EMF-Belastung (elektromagnetische Felder) für Flora, Fauna und Menschen im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.
Akteure: Verwaltungsstellen des UNESCO-Biosphärenreservats zusammen mit Forschungseinrichtungen