BERLIN BERLIN

Vortrag mit Dokumentation

Mobilfunk und Gesundheit Beobachtungen an Bäumen -  Auswirkungen auf uns Menschen

Veranstaltungsort: Antroposophische Gesellschaft Berlin Arbeitszentrum Berlin

Bernadottestraße 90/92
14195 Berlin   www.agberlin.de

18 Uhr

 

Parkplätze sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Verkehrsanbindung ist günstig mit der U3: Podbielskiallee und Bus 110: Bernadottestraße

 


Referentin: Frau Dr. Waldmann-Selsam, Kassel

 

Dieser Vortrag, mit anschließender Diskussion, ist gerade jetzt ein wichtiger Beitrag zur 5G-Mobilfunknetz-Implementierung. Eine Aufklärung und Diskussion mit der Zivilgesellschaft über die gesundheitlichen Risiken hat bisher nicht stattgefunden.

 

Am 8. Mai wird Frau Dr. Waldmann-Selsam innerhalb eines Vortrages neue Ergebnisse einer internationalen Studie zu den Auswirkungen von Mobilfunkstrahlen vorstellen. Diese werden durch den Einfluss auf Pflanzen veranschaulicht.

 

Aufnahmen geschädigter Bäume besonders im Strahlenfeld von Sendeanlagen, auch hier in Berlin, lassen uns die umfassende Schädigung in unserem Lebensumfeld erkennen.

 

Frau Dr. Waldmann-Selsam konnte in einem internationalen Workshop, veranstaltet vom Bundesamt für Strahlenschutz, diesen Vortrag 2019 in München halten und in dem Magazin des BfS zu dem Internationalen Workshop wurde die Studie der Forscherin "Radiofrequency radiation injures trees around mobile phone base stations" veröffentlicht.

 

Bereits 2004 hatten sich 130 Ärztinnen und Ärzte im „Bamberger Appell“ an die Öffentlichkeit gewandt. Sie hielten den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes für bedenklich und forderten Reduzierung der Grenzwerte, Aufklärung der Bevölkerung, Nutzungseinschränkung für Kinder und Jugendliche und Überarbeitung des DECT-Standards für Schnurlos-Telefone.

 

Nach der Veröffentlichung des „Bamberger Appells“ wandten sich Hunderte von Menschen an die Ärzteinitiative mit der Bitte um Rat und Hilfe.

 

Daraufhin Waldmann-Selsam in den folgenden Jahren über 2000 Personen in ihrem häuslichen Umfeld und/oder am Arbeitsplatz. Sie dokumentierte die Symptome in einem Fragebogen und führte Summenmessungen der Leistungsflussdichte (Maß für die Stärke der Hochfrequenzstrahlung. Ihre Maßeinheit ist Watt pro Quadratmeter, W/m²) in Wohn- und Schlafräumen durch. Die ärztlichen Erhebungen führten zu dem Verdacht, dass die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von Mobilfunksendeanlagen, schnurlosen DECT-Telefonen, Handys, WLAN, Bluetooth und anderen Funksystemen u.a.) weit unterhalb der gültigen Grenzwerte, zu einem neuen, vielschichtigen Krankheitsbild führen.

 

Anlässlich der Hausbesuche bei erkrankten Anwohnern in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen waren ab 2005 Baumschäden aufgefallen, die auf einen möglichen kausalen Zusammenhang zwischen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern und Baumschäden hinwiesen. Einseitig beginnende Kronenschäden auf der Seite, die einer Sendeanlage zugewandt war, sowie deutliche Unterschiede zwischen exponierten und abgeschirmten Bäumen der gleichen Art in unmittelbarer Nachbarschaft machten nachdenklich. Da sich das BfS auch hier weigerte, den Verdacht durch wissenschaftliche Untersuchungen überprüfen zu lassen, begann die Ärzteinitiative Bamberger Appell unter der Leitung von Frau Dr. Waldmann-Selsam auffällige Baumschäden im Umkreis von Mobilfunksendeanlagen von 2008 bis 2020 mittels Hochfrequenzmessungen und Fotos zu dokumentieren.

 

Ebenfalls werden die Symptome der Belastung durch Mobilfunkstrahlung bei Menschen dargestellt und es werden Informationen zur persönlichen Reduktion dieser Belastung wie auch zur Stärkung des eigenen Körpers aufgezeigt.

 

Anschließend können Fragen beantwortet und diskutiert werden.

 

Da elektrohypersensible Menschen anwesend sein werden, ist das hauseigene WLAN während der Veranstaltung ausgeschaltet. Die Raumbelastung durch äußere mobile Funkanlagen ist relativ gering.

 

 

Weiße Zone Rhön e.V. in Zusammenarbeit mit  EHS-Stammtisch Berlin.

Kontakt: Doris Reim, dorisreim@web.de

 

Www.weisse-zone-rhoen.de

 

Berlin am 15. September 2017
Freie Universität Berlin, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Garystraße

 

Leistungsflussdichte betrug 11.940 μW/m²